3. SYMPHOSIUM 2002

 

Non-Hodgkin-Lymphom-Symposium am 08.10.2002
im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund war ein großer Erfolg.
Betroffene kamen aus ganz Deutschland und aus den nahegelegenden Beneluxländern


Am 05. Oktober 2002 veranstaltete die Non-Hodgkin-Lymphome Hilfe NRW ihr 3.Symposium für Patienten und Angehörige. Der Leiter der Selbsthilfeorganisation, Gerhold Emmert, begrüßte zu Beginn die vortragenden Ärzte und die Patienten sowie deren Angehörige. Das Interesse war so groß, daß über 550 Teilnehmer aus ganz Deutschland und aus den nahegelegenden Beneluxländern angereist waren. Die Themen waren sehr interessant und behandelten alle Stadien der Non-Hodgkin-Lymphome.
Die Fachärzte nahmen sich der Fragen der Betroffenen an:


Dr. E. Böcher (Klink Kloster Paradiese, Soest) stellte die verschiedenen Erkrankungen der NHL vor und nannte die möglichen Heilungschancen.

Dr. M. Reiser (Klinikum der Universität zu Köln) sprach über die monoklonale Antikörpertherapie und deren Wirksamkeit als Kombinationstherapie.

Dr. G. Zürcher (Tumorzentrum Freiburg) sprach über Ernährung ist eine wichtige unterstützende Maßnahme im Rahmen einer Krebsbehandlung.

Dr. H. Henß (Tumorzentrum Freiburg) berichtete über die Nebenwirkungen und deren Vermeidung von Spätfolgen der Chemotherapie

Dr. G. Reinartz (Universitätsklinikum Münster) sprach über die Ergebnisse der Strahlentherapie bei malignen Lymphomen in den verschiedenen Stadien

Prof. Dr. M. Hallek (Klinikum der Universität München Grosshadern) berichtete über die Anwendung aller heute verfügbaren Möglichkeiten um die Lebensdauer und die Lebensqualität von Patienten mit CLL zu verlängern bzw. zu verbessern

Dr. M. Sandmann (Petrus Krankenhaus, Wuppertal) erklärte das Fatigue-Syndrom und sprach über Therapien psychologische Maßnahmen.

Dr. F. Dimeo (Freie Universität Berlin) berichtete über seine Untersuchungen, daß Ausdauertraining eine wirksame Maßnahme gegen die chemotherapie- und krankheitsbedingte Fatigue ist.

Dr. H.J. Pielken (St.-Johannes-Hospital, Dortmund) sprach über Heilungsmöglichkeiten der sehr aggressiven Lymphome und welche Nebenwirkungen und Risiken bei der Behandlung in Kauf genommen werden müssen.

PD Dr. Lathan (Onkologische Schwerpunktpraxis, Dortmund) wies auf die dringende Notwendigkeit einer genauen Aufklärung der Patienten über die Erkrankung, die Therapieziele und die zu erwarteten Nebenwirkungen hin.

Am Ende des Symposiums waren die Teilnehmer der einhelligen Meinung, dass das Sumposium in Dortmund ein riesiger Erfolg war und dass es dringend nötig wäre in Deutschland weiter derartige Symposien für Non-Hodgkin-Lymphom- Patienten zu veranstalten. Es ist nach wie vor ein großer Aufklärungsbedarf über diese Erkrankung vorhanden.

Die vortragenden Referenten waren sehr beeindruckt von dem großen Interesse der Patienten an dem Symposium und der guten Organisation der Veranstaltung.

Die NHL-Hilfe NRW Wetter wird das nächste Jahr, am 11 - 12. Oktober, wieder ein derartiges Symposium im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund veranstalten.

Textbeiträge von den Vorträgen können bei Gerhold Emmert (Anschrift siehe Vorspann) angefordert werden oder sind auch im internet unter www.non-hodgkin-lymphome-hilfe-nrw.de abrufbar.

Wir danken folgenden Sponsoren für die freundliche Unterstützung der Veranstaltung:
ORTHO BIOTECH, ESSEX PHARMA GmbH, Hoffmann-La Roche AG, MedacSchering Onkologie GmbH, Lilly Deutschland GmbH, Ribosepharm GmbH, Amgen GmbH, Chugai Pharma, Ardeypharm


Unterlagen zur Veranstaltung können als PDF heruntergeladen werden: Symposium_3.pdf

Bilder von der Veranstaltung: (Klicken Sie auf die Bilder um diese zu vergrößern.)


Der Vorsitzende der NHL-Hilfe-NRW,
Gerhold Emmert,
begrüßt zu Beginn der Veranstaltung
alle Teilnehmer.


Der Saal war gefüllt und das Interesse an der Veranstaltung sehr groß.


Dr. E. Böcher, Klinik Kloster Pardiese, Socst, stellte
die verschiedenen Erkrankungen und die möglichen Heilungschancen der NHL vor.

Der Informationsbedarf der Teilnehmer
war sehr groß.



Nicht nur in der Kontaktbörse, sondern auch während der Pausen war die Möglichkeit des gegenseitigen Austausch gegeben.



Ohne die Unterstützung der freiwilligen Helfer wäre
die Veranstaltung nicht möglich gewesen.